Juni 28, 2009
Wir berichten immer wieder über die Werbeflut, die dem PrimaSonntag-Leser begegnet. So finden sich in fast jeder Ausgabe bis zu acht (!), oft dicke, Werbebeilagen:

Werbebeilagen in der Primasonntag
Zudem haben wir in der Ausgabe vom 28.6.09 wie schon zu früherer Zeit eine Werbeanzeige ohne Kennzeichnung entdeckt. So entsteht beim Leser der Eindruck, einen normalen Redaktionsartikel vor Augen zu haben:

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April 26, 2009
Wir haben ja schon einmal über die Werbung in der PrimaSonntag berichtet.
Nun möchten wir die übermässige Anzahl an Werbeanzeigen in absoluten Zahlen verdeutlichen:
Seiten in der PrimaSonntag gesamt: Ø 36
Artikelseiten*: Ø 9 (25% aller Seiten)
Seiten mit Werbung*: Ø 22 (61% aller Seiten)
Der Rest von durchschnittlich 5 Seiten (14% aller Seiten), sind Kleinanzeigen und Automobilinserate.
Mehr als die Hälfte der Seiten in der PrimaSonntag sind Werbung!
*Wir haben die Werbeanzeigen und Artikel auf ganze Seiten umgerechnet, d.h. 1 ganze Werbeseite besteht z.B. aus 1/2 Seite, 2x 1/4 Seiten Werbung.
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November 5, 2008

Die momentane Aktion von Radio Primavera hört sich im ersten Moment gut an: 1 Stunde Sprit für 1 Euro an einer zuvor bestimmten und ständig wechselnden Tankstelle tanken. Jedoch kann man sich denken, dass da nicht nur 2-3 Leute ihren Tank günstig füllen möchten sondern gleich Dutzende.
Ein Verkehrschaos vor der Tankstelle ist vorprogrammiert. Diejenigen die mit vollem Tank am langen Stau vor den Zapfsäulen vorbei möchten oder die diese Aktion herzlich wenig interessiert, sehen alt aus. Auch sie müssen oft warten, bis auch die letzten für kleines Geld den letzten Tropfen in den Tank geleert haben und die Strasse wieder frei ist. Da diese Aktion überwiegend am frühen Morgen stattfindet, sind dementsprechend viele Berufspendler vom „1-Euro-Tanker-Chaos“ betroffen. In der PrimaSonntag lässt man die wöchentlich aufs neue verursachten Staus und Verzögerungen einfach unter den Tisch fallen.

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Oktober 4, 2008

(Zum Vergrößern einfach anklicken)
Als ich den Artikel „Achtung vor der bösen Schaffnerin“ gelesen hatte, drängten sich mir einige Fragen auf:
- Wieso beeilt sich Frau Förster nicht, um noch rechtzeitig ein Ticket am Schalter oder am Automat zu lösen, wenn sie am Vortag schon spät dran war und an diesem Tag auch wieder „…mit dem Pfiff der Zugbegleiterin [...] gemeinsam mit dieser in den Zug sprang…“?!
- Ist es nicht allgemein bekannt und üblich das Tickets vor dem Einsteigen in den Zug und nicht danach zu lösen sind?!
Außerdem werden Automaten bei der Bahn in der Regel schnell wieder repariert um einen geregelten Ablauf zu gewährleisten. Also hätte Frau Förster, wäre Sie zeitig am Bahnhof gewesen, sich in Ruhe nach den Automaten umsehen können und auch an diesen ein Ticket lösen können.
Die Bahn erklärt auf eine Anfrage von Frau Förster: „…Dass es seit zwei Jahren nicht mehr möglich ist, Tickets im Nahverkehr zu lösen.“ Das hätte man auch als Gelegenheitsfahrer wissen können, da diese Regelung nunmehr seit 2 Jahren besteht.
Die Reaktion der Serviceauskunft und der Schaffnerin sind völlig gerechtfertigt und bedarfen eigentlich keiner weiteren Aussage. Von „…NULL Service bei der Bahn.“ kann man nun wirklich nicht sprechen.
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Juli 27, 2008
Normalerweise finden sich in einer Zeitung oder Zeitschrift kleine Zeilen mit dem Wort „Anzeige“, die die Werbung von den Artikeln der Redakteure trennen sollen. Meist sind diese Puffer zwischen redaktionellem Teil und dem Werbeteil klein aber erkennbar. Bei der PrimaSonntag ist dies anders.
Die Grenze zwischen Artikel und Anzeige verschwimmt bei den folgenden Beispielen sehr stark.
(rote Markierungen der redaktionellen Artikel von uns)


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