Wir berichten immer wieder über die Werbeflut, die dem PrimaSonntag-Leser begegnet. So finden sich in fast jeder Ausgabe bis zu acht (!), oft dicke, Werbebeilagen:
Werbebeilagen in der Primasonntag
Zudem haben wir in der Ausgabe vom 28.6.09 wie schon zu früherer Zeit eine Werbeanzeige ohne Kennzeichnung entdeckt. So entsteht beim Leser der Eindruck, einen normalen Redaktionsartikel vor Augen zu haben:
Wir haben ja schon einmal über die Werbung in der PrimaSonntag berichtet.
Nun möchten wir die übermässige Anzahl an Werbeanzeigen in absoluten Zahlen verdeutlichen:
Seiten in der PrimaSonntag gesamt: Ø 36
Artikelseiten*: Ø 9 (25% aller Seiten)
Seiten mit Werbung*: Ø 22 (61% aller Seiten)
Der Rest von durchschnittlich 5 Seiten (14% aller Seiten), sind Kleinanzeigen und Automobilinserate.
Mehr als die Hälfte der Seiten in der PrimaSonntag sind Werbung!
*Wir haben die Werbeanzeigen und Artikel auf ganze Seiten umgerechnet, d.h. 1 ganze Werbeseite besteht z.B. aus 1/2 Seite, 2x 1/4 Seiten Werbung.
Am 10.12.2008 berichtete Rudi Cerne in der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY … ungelöst” ein zweites Mal über den Fall Alexander Renz und bat die Zuschauer wieder um Mithilfe.
Für all diejenigen, die die Sendung nicht sehen konnten, haben wir den Beitrag aufgezeichnet:
Der Tatverdächtige Alexander Renz soll nun, gut 3 Monate nach der tötlichen Messerattacke auf eine 32-jährige Frau, von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden sein.
Sicher sei laut Polizei, dass sich der Flüchtige im Oktober im Großraum Stuttgart, Mannheim sowie in Kaiserslautern aufgehalten hat.
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„Der Gesuchte ist etwa 1 Meter 80 groß, hat kurze schwarze Haare und trägt einen auffallend starken Bartwuchs. Er trägt manchmal eine Brille mit auffallend großen Gläsern und eine Baseball-Mütze mit grauen, militärähnlichen Tarnflecken. Für Hinweise die zur Ergreifung von Alexander Renz führen ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.„
So Karl-Heinz Schmitt, Pressesprecher der Polizei Unterfranken.
Personen, die den Gesuchten bzw. einen Mann, auf den die angegebene Beschreibung zutrifft, gesehen haben, werden dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Aschaffenburg, Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die momentane Aktion von Radio Primavera hört sich im ersten Moment gut an: 1 Stunde Sprit für 1 Euro an einer zuvor bestimmten und ständig wechselnden Tankstelle tanken. Jedoch kann man sich denken, dass da nicht nur 2-3 Leute ihren Tank günstig füllen möchten sondern gleich Dutzende.
Ein Verkehrschaos vor der Tankstelle ist vorprogrammiert. Diejenigen die mit vollem Tank am langen Stau vor den Zapfsäulen vorbei möchten oder die diese Aktion herzlich wenig interessiert, sehen alt aus. Auch sie müssen oft warten, bis auch die letzten für kleines Geld den letzten Tropfen in den Tank geleert haben und die Strasse wieder frei ist. Da diese Aktion überwiegend am frühen Morgen stattfindet, sind dementsprechend viele Berufspendler vom „1-Euro-Tanker-Chaos“ betroffen. In der PrimaSonntag lässt man die wöchentlich aufs neue verursachten Staus und Verzögerungen einfach unter den Tisch fallen.
Wieso muss dieser Artikel mit solch einer übertriebenen und reißerischen Überschrift in die Zeitung? Ist es für die Eltern nicht schon schlimm genug, dass ihr Kind durch ein Versehen verletzt wurde?
Es ist für den Vater bestimmt nicht aufbauend, wenn sein Fehler in der StadtZeitung mit solch einer Schlagzeile angeprangert wird.
Was hat dieser Test bitte für einen Sinn? und Was bringt er den vielen Obdachlosen? Richtig: gar nichts.
[Vorsicht Ironie]: Oder soll er vielleicht ein Ratgeber für all diejenigen sein, die frisch auf der Straße gelandet sind, oder sich selbstständig machen wollen: „Hey, in 10 Minuten verdiene ich ja 4,39 Euro, auf die Stunde gerechnet 26,34 und auf einen ganzen Monat schon 4214,40 Euro – netto und steuerfrei!“. – Na dann nichts wie ab in die City und Leute anschnorren!
Als ich den Artikel „Achtung vor der bösen Schaffnerin“ gelesen hatte, drängten sich mir einige Fragen auf:
- Wieso beeilt sich Frau Förster nicht, um noch rechtzeitig ein Ticket am Schalter oder am Automat zu lösen, wenn sie am Vortag schon spät dran war und an diesem Tag auch wieder „…mit dem Pfiff der Zugbegleiterin [...] gemeinsam mit dieser in den Zug sprang…“?!
- Ist es nicht allgemein bekannt und üblich das Tickets vor dem Einsteigen in den Zug und nicht danach zu lösen sind?!
Außerdem werden Automaten bei der Bahn in der Regel schnell wieder repariert um einen geregelten Ablauf zu gewährleisten. Also hätte Frau Förster, wäre Sie zeitig am Bahnhof gewesen, sich in Ruhe nach den Automaten umsehen können und auch an diesen ein Ticket lösen können.
Die Bahn erklärt auf eine Anfrage von Frau Förster: „…Dass es seit zwei Jahren nicht mehr möglich ist, Tickets im Nahverkehr zu lösen.“ Das hätte man auch als Gelegenheitsfahrer wissen können, da diese Regelung nunmehr seit 2 Jahren besteht.
Die Reaktion der Serviceauskunft und der Schaffnerin sind völlig gerechtfertigt und bedarfen eigentlich keiner weiteren Aussage. Von „…NULL Service bei der Bahn.“ kann man nun wirklich nicht sprechen.
Alexander Renz (36 Jahre) aus Heimbuchenthal wird dringend verdächtig, die dreifache Mutter am 25. Juli mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Renz ist weiterhin auf der Flucht.
Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg schließt nicht aus, das er sich ins Ausland abgesetzt haben könnte.
Aufgrund zahlreicher Zeugenaussagen, ist es nun gelungen, neue Bilder von Alexander Renz anzufertigen, die sein mögliches aktuelles Aussehen zeigen.
(Anklicken zum Vergrößern)
Des weiteren erhofft sich die Polizei Hinweise zu einem Amulett, welches Alexander Renz etwa drei Wochen vor der Tat geschenkt bekommen hat. Dieses Amulett soll der 36-Jährige danach ständig getragen haben. Es handelt sich hierbei um ein Amulett mit dem „Glaube-Liebe-Hoffnung-Symbol“. Es ist ein kreisrunder Anhänger mit einem Anker (Hoffnung), einem Kreuz (Glauben) und einem Herz (Liebe).
Bei den Fahndungsmaßnahmen hofft die Kripo Aschaffenburg durch die Veröffentlichung der neuen Fotos auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung:
Wer hat Alexander Renz seit den tödlichen Messerstichen am 25. Juli gesehen?
Wer kann Hinweise zu einem möglichen Aufenthaltsort des 36-Jährigen geben?
Wem ist das spezielle Amulett aufgefallen?
Wer hat sonst Erkenntnisse, die der Kriminalpolizei bei der Fahndung nach Alexander Renz nützlich sein könnten?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Aschaffenburg, Telefon: 06021/857-1732, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.